Tagesspiegel

 

Als Ausgleich dafür, dass ich den Sontagspost bis auf weiteres auf Eis gelegt habe, werde ich öfters mal (im Vergleich zu sonst :D ), Randomposts machen. Dazu gehören alte Hausaufgaben, wie “Allahs rechtlose Töchter” und auch “Sind Märchen psychologisch wertvoll”, als auch kleinere Sachen aus meinem Leben gegriffen. Dazu wird dieser Post hier zählen.

Was ihr weder wissen könnt, noch vermutlich wissen wollt (mir doch egal :D ), ich mach eine Ausbildung zum kaufmännischen Medienassistenten, mache nebenbei mein Fachabitur und möchte im Moment Journalistin im Printbereich werden.

Wir haben am 24.01. von der Schule aus ein Angebot des Tagesspiegels wahrgenommen, in dem viele Workshops auf das spätere Berufsleben vorbereiteten. Wir gingen als Klasse hin, mit der Auflage, an bestimmten Informationsveranstaltungen wie z.B. “Die perfekte Bewerbungsmappe” oder auch “Das perfekte Bewerbungsgespräch” teilzunehmen. Als “Beweis” mussten wir uns Notizen zum Gehörten machen und diese später in Form einer Mappe bei unserer Lehrerin abgeben. Es gab jedoch auch zahlreiche andere Workshops, welche Beispielweise von der SchuPo oder der KriPo angeboten wurden, ebenso informierte die Deutsche Bahn über Karrierechancen in ihren Unternehmen.

Als wir ankamen, fiel auf den ersten Blick auf, dass überwiegend Kinder der 8. – 10. Klasse vor Ort waren. Das stimmte uns schon skeptisch, auch wenn das nun überheblich klingen mag, wir haben einen ganz anderen Ausgangspunkt als die “Kleinen”, mehr Erfahrung etc. In unserer Klasse ist es beispielweise so, dass viele bereits freiwillige Praktika gemacht haben oder schon gearbeitet haben. Wenige kommen direkt von der Schule und wenn, dann meist von einem anderen OSZ oder der normalen Oberstufe. Wir haben also alle Erfahrungen mit Bewerbungen, haben uns schulisch mit der Arbeitswelt in Form von Arbeitslehre oder Vorbereitungen für das Pflichtschulpraktikum auseinandergesetzt.

Unsere Pflichtveranstaltungen waren Basics, die für die “Kleinen” sinnvoll waren, doch diese haben sich selten interessiert gezeigt. Ich komm im kommenden Post, den ich wahrscheinlich Sonntag oder Montag poste auf das Verhalten der Kinder zurück, denn das soll uns jetzt nicht beschäftigen. Das sinnvolle waren die zusätzlichen Veranstaltungen, so war ich z.B. zusätzlich beim Workshop “Wege in den Journalismus” dabei, was mehr als nur Interessant war. Ich habe noch mit anderen Klassenkameraden gesprochen, welche ebenfalls andere Workshops besucht hatten und wir waren uns einig, dies war das einzig Neue für uns.

 

Als Fazit lässt sich also sagen:     Es ist durchaus sinnvoll, allerdings sollten die Älteren eher die Zusatzworkshops besuchen, die allgemein Informativen gaben Tipps wie z.B. die Verwendung einer seriösen E-Mailadresse bei Onlinebewerbung sowie Virenanhang vermeiden. Wer hätte das gedacht, ich wollt mich ja mit meiner Diddlpost-Adresse anmelden… Für die jüngeren Klassenstufen jedoch durchaus interessant, auch wenn diese noch nicht den Sinn sehen :D

 

 

 

Bis auf ein Neues,

 

 

Selina

Märchen – sind sie psychologisch wertvoll?

Guess what :D

Ich habe nun nicht nur die Volljährigkeit erreicht, sondern auch beim weiteren Aufräumen meines Zimmers hab ich noch eine andere Hausaufgabe gefunden, die ich persönlich gelungen finde :D

Und ja, der Sonntagspost fehlt wieder *hust*… Ich finde es einfach nur sau schwer Gedichte und/oder Zitate zu finden, die einen Sinn ergeben, der Nachricht, die ich vermitteln möchte gerecht werden sollen… Die Regelmäßigkeit wird also bis auf weiteres ausgesetzt. Ich merke, dass ich von Anderen immer Zuverlässigkeit erwarte, Engagement, das sie sich selbst in den Arsch treten und so zu Bestform auflaufen. Wieso erwarte ich das immer von Anderen, kann es bei mir aber nicht einhalten? Ich weiß, ich bin nicht die Einzige, es geht vielen so, aber es stört mich, dass meine Erwartungen von Anderen erfüllt werden sollen, ich selbst mich aber ziere, bzw. es nicht schaffe mich zu zwingen.

Das jedoch soll heute nicht das Thema sein, es ging ja um den Text. Die Überschrift ist zugleich die Aufgabenstellung, die wir damals erhalten hatten. Sind Märchen psychologisch wertvoll. Mal sehen ;)

 

 

Märchen- jeder kennt sie, kleine Kinder lieben sie, doch was steckt wirklich hinter diesen Geschichten?

Märchen sind für Ältere leicht zu durchschauen: Prinzessinnen verlieben sich, die Eltern verbieten den Kontakt, die Prinzessinnen ignorieren das, am Ende sind alle glücklich. Doch schaut man sich die Filme als Jugendlicher oder Erwachsener an, so muss man eigentlich über die unterschwellige Gewalt geschockt sein: bei Aschenputtel schneiden sich die bösen Stiefschwestern ein Stück der Ferse, bzw. des Zehs ab, um in den Schuh zu passen (was sollen Kinder DARAUS lernen oO?), Schneewittchen trotzt mehreren Mordversuchen, schlussendlich geht sie für ein paar Runden schlafen (Apfel sei Dank) und wacht erst wieder auf, als ihre haarigen kleinen Freunde den Sarg fallen lassen. Super. Wirklich. Kleine Kinder lernen also, dass Stiefmütter sowieso scheiße sind, dich entweder versklaven oder töten wollen und VOR Obst haben sie Angst, es würde sie umbringen. Selbst die süßen, unschuldigen Geißlein kann man wegen Mordes drankriegen, da sie den Wolf aufschneiden, ihm Steine in den Bauch legen, ihn wieder zunähen und ertränken (pädagogisch unheimlich wertvoll)…

Doch was fasziniert kleine Kinder an solchen Szenen, die wahrscheinlich selbst der Supernanny das geistlose Lächeln aus dem Gesicht wischen würde? Und wieso wollen wir die Jugend vor gefährlichen Killerspielen oder Filmen schützen, wenn schon Disneyfilme voller Gewalt stecken? Was lernen unsere Kinder überhaupt aus Märchen? Kannibalen darf man, Hänsel und Gretel sei Dank, in den Ofen werfen und den Goldschatz im Keller des Hauses plündern (praktischer Weise findet die Besitzerin keine Verwendung mehr dafür) und Spindeln (bzw. Haushaltsgeräte gesamt) könnten verflucht sein und uns in 100jährige Schönheitsschläfchen schicken…

Warum freuen sich Kinder also, wenn die böse Hexe vom Blitz getroffen in den Tod stürzt?

Ich weiß es jedenfalls nicht, es ist vielleicht auch besser so, dass wir das nach und nach vergessen…

 

 

In diesem Sinne eine schöne Woche, ich meld mich bald wieder….oder so ^^

Selina

Allahs rechtlose Töchter

Um Irritationen zu vermeiden, es handelt sich um eine Hausaufgabe, die ich letztes Jahr anfertigen musste. Der Hintergrund zu dieser Hausaufgabe ist ein Bericht, welcher in der Schülerzeitung erschien und von uns kommentiert werden sollte, bzw. wir sollten Stellung zu ihm beziehen. Der Text ist originalbelassen, und in Kursivschrift gesetzt. Meine Kommentare werden durch Klammern gekennzeichnet, sind zudem in Fettschrift.

Im Dezember 2004 erschien in der Schülerzeitung “Mäd Macks” ein Artikel über den Mord an Theodor van Gogh – zumindest scheint es anfangs so, als würde es um den Mord gehen, doch sehen wir selbst.

Der Artikel beginnt mit dem Absatz “Seit einigen Tagen hört man von der Ermordung Theodor van Goghs in den Niederlanden. Der Filmemacher wurde von einem aus Marokko stammenden Mann namens Mohammed Bouyeri niedergeschossen, dann wurde ihm die Kehle durchgeschnitten und der Täter heftete mit einem Messer ein Blatt Papier auf seinen toten Körper. Warum hat man ihm das angetan?”

  • Nun könnte man denken, der Text handelt von Theodor van Gogh, aber was wissen wir denn schon. Wer sich mit dem Mord etwas mehr beschäftigt, bemerkt schon hier einige Fehler. 1) Der Mörder wurde in den Niederlanden geboren. 2)”Ein Blatt Papier wurde an seine Brust geheftet.” Oha. Und was für ein Papier? Kaugummipapier? Seine Steuererklärung? Wieso sollte mich das Blatt interessieren?

Des Weiteren berichtet die Schülerin über den 11 minütigen Kurzfilm, welcher van Gogh angeblich das Leben gekostet haben soll. In diesem Absatz berichtet sie über den Filminhalt : eine junge Frau, welche einen schwarzen Tschador trägt (das ist ein großes, meist dunkles Tuch in Form eines umsäumten Halbkreises, das von muslimischen Frauen als Umhang um Kopf und Körper gewunden wird und lediglich das Gesicht oder Partien des Gesichtes frei lässt. Die Autorin erwähnt es nicht, dachte ich erklär mal, was das ist.). Diese wird zur Heirat gezwungen und nach einer Vergewaltigung zu Tode gesteinigt, wegen Ehebruchs. So weit, so gut. Hier keine falschen Informationen, Stellungnahmen oder Beschuldigungen.

Jetzt wird es aber lustig: Sie behauptet der Mord sei ungerechtfertigt, auch wenn er den Islam beleidigt hätte! (auch nach mehrmaligem lesen finde ich keine Beleidigung dem Islam gegenüber) Die Schülerin ist aber auch der Meinung, der Film sei ungerechtfertigt, da er das Leben eines ganzen Volkes (Moslems sind zwar eine Religionsangehörige und kein Volk, aber das lass ich mal gelten, da Christen sich fälschlicherweise auch manchmal als Volk bezeichnen). Was lernen wir daraus? Die Schülerin hat sich nicht informiert, wie es in manchen Ländern zugeht und verteidigt ihre Religion ohne Rücksicht auf Logik. Jetzt stell ich mir die Frage, warum schreibt sie sowas? Heule ich etwa rum, wenn ein Nazi-Film läuft? Eben.

Des Weitern schreibt sie: “In diesem Text möchte ich nur meine Meinung äußern (wäre uns fast entgangen, gut dass du es erwähnst…) Ich finde, dass die Moslems, alle Moslems, in van Goghs Film über alle Maßen kritisiert und falsch interpretiert werden (warte mal, jetzt wo du es sagst, ich finde die Steinigung der Frauen plötzlich gerechtfertigt, wäre ja wirklich gemein von uns, wenn wir diese Art der Ausübung des Korans kritisieren) Es gibt viele Ehemänner, die ihre Frauen oder Mädchen vergewaltigen. Das gibt es bei den Christen, Juden und Moslems (kann mich gar nicht mehr an unsere letzte Steinigung wegen Ehebruchs erinnern…). Man hört und denkt gleich, dass es bei den Moslems heißt: Kopftuch, Zwangsehe, Ausgangssperre; immer das gleiche Klischee (Nimmst du jetzt eine Stellungnahme zu dem ursprünglichen Thema, dem Mord an van Gogh, oder verteidigst du krampfhaft deine Religion?).

Ich zum Beispiel darf selbst entscheiden, wen ich heiraten will, ich kann frei ausgehen und das darf nicht nur ich, das dürfen auch andere Mädchen (schön für dich, aber was hat das mit dem Mord an Theodor van Gogh zu tun oder dem Film?).

Es werden in den Medien keine intellektuellen, keine emanzipierten und selbstbewussten muslimischen Frauen gezeigt, immer nur die negativen Beispiele” (Okay, wenn ich mir im Fernsehen mal Sendungen wie Frauentausch, Raus aus den Schulden oder ähnliches ansehe, frage ich mich auch, wieso nur Intelligenzflüchtige gezeigt werden, aber das bezieht sich sowohl auf Deutsche, als auch auf Muslime, heul nicht rum!).

Theo van Goghs Werk ist nur eine Dummheit (wo wir gerade bei Dummheiten sind, kennst du das Gesetz der freien Meinungsäußerungen? Du nutzt es zu unser allen Leidwesen gerade, er darf drehen was er will!)

Statt die Wahrheit zu zeigen, brachte er nur das Klischee “Frauen werden unterdrückt” zur Geltung, was nur Konflikte zwischen beiden Religionen hervorruft. (Womit du wieder bewiesen hast, dass du keine Ahnung hast, wie es in manchen Ländern zugeht. Und wieder frage ich mich, ob du Nazi-Filme tolerierst oder ob du da auch nur am Heulen bist?!) Glauben wir nicht alle an den gleichen Herrgott, den allmächtigen Allah? (Du bist also bereit zuzugeben, dass wir wahrscheinlich alle, übrigens danke, dass du Atheisten ignorierst, an die gleiche große Macht glauben – Allah. Wer sagt dir, dass Christen und Juden an Allah glauben und nicht IHR an DEREN Gott? Lasst euch nicht von Vorurteilen beeinflussen, sagte sie und warf mit Verschwörungstheorien um sich…).

FAZIT: Ein vielversprechender Anfang, mit viel Potential. Leider nach dem 2. Satz am Thema (also am Mord) vorbeigezogen und erfolgreich in eine krampfhafte Verteidigung der eigenen Religion, die eigentlich niemand in dem Originalartikel kritisiert hatte, abgerutscht. Anstatt dem Leser einen Gedankenanstoß zu geben, legt die Verfasserin Wert auf Schuldgefühle, die sie beim Leser hervorrufen will, jedoch nicht einmal das kann der Text.

Ich schließe mit der Frage: Warum verschwendest du meine Zeit mit so einem Kram?

Das war also meine Hausaufgabe, die ich beim Aufräumen meines Zimmers gefunden habe und spontan lachen musste bei der Erinnerung an diese Aufgabe. Es hat mir Spaß gemacht, jemanden zu kritisieren, auch wenn diese meinen Text nie zu Gesicht bekommen wird.

Ich muss sagen, ich hab schon so manche kennengelernt, die ihre Religion mir gegenüber verteidigt haben, OHNE dass ich auch nur im entferntesten etwas über Religion gesagt habe. Ich bin ATHEIST, ich glaub nur an das große Krümelmonster, weder an Gott, noch an Allah, noch an irgendjemand sonst, Religion interessiert mich eigentlich gar nicht, wieso muss ich dann belehrt werden? Naja egal :D Einen schönen Abend noch

Selina

A man of words and not of deeds

Ich glaube es überrascht keinen, dass ich immer noch nicht in der Lage bin regelmäßig zu posten. Das tut mir zwar Leid aber irgendwie mach ich, wenn ich am Computer sitze, immer andere Sachen. Des Weiteren bin ich der Meinung, dass Qualität wichtiger ist als Quantität. Was hilft es uns allen, wenn ich 4-5 Mal die Woche poste, dafür aber nichts zu sagen habe oder nur sage “Wascht euch die Hände, bis nächste Mal”. Ich versuche einfach an Tagen, an denen ich nichts bis wenig zu tun hab, auf Vorrat zu schreiben, also 2-3 Texte mehr für die nächste Zeit. Ich wird die Buchvorstellungen auch demnächst machen, zumindest den Anfang mit “Stormbreaker”. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß mit dem neuen Gedicht und hoffe auf ein baldiges Wiederlesen, sollte es nicht wieder an mir scheitern^^.

A man of words and not of deeds

Is like a garden full of weeds

And when the weeds begin to grow

It’s like a garden full of snow

And when the snow begins to fall

It’s like a bird upon the wall

And when the bird away does fly

It’s like an eagle in the sky

And when the sky begins to roar

It’s like a lion at the door

And when the door begins to crack

It’s like a stick across your back

And when your back begins to smart

It’s like a penknife in your heart

And when your heart begins to bleed

You’re dead, and dead, and dead indeed.

Selina

Vorsätze, Feiern, neues Jahr

Ich weiß… Ich wollte mich öfter melden, aber wir kennen mich zumindest mittlerweile so gut, dass wir wissen:

Wenn Selina sich was vornimmt… Dann nimmt sie sich was vor, von Ausführung war nie die Rede^^

Es ist also geschafft: Das Jahr 2011 liegt fast schon hinter uns, es ist gerade 12:50 Uhr und ich bin schon wach. Wieso? Nun meine Mutter hält nicht viel vom System des Vorschlafens, da ich ja Silvester bei einer Freundin feire mit einigen Leuten und deswegen bestimmt NICHT vor 4 ins Bett gehe xD.

Und wie jedes Jahr hört man im Radio, Fernsehen, auf der Straße und naja, eigentlich überall die Gedanken um Vorsätze für das neue Jahr. Wieso der Stress? Was sind die typischen Vorsätze?

  1. Ich will abnehmen. (Super, für die ersten 2 Januarwochen sind die Fitnesscentren ausgebucht, danach wird’s zu anstrengend)
  2. Ich hör auf zu rauchen (Nee, is klar xD Und als Nichtraucher kann ich nur jedes Mal darüber lachen)
  3. Ich hör auf anderen Menschen schwere Unglücke zu wünschen wenn sie mich nerven… (Klappt nicht, ich habs versucht…)

Moment, wie kam denn Nummer 3 in die Liste O:-) Ich…ähm… egal xD. Lassen wir das einfach ^^

Auf jeden Fall finde ich Vorsätze überflüssig. Will man wirklich etwas an sich selbst ändern, dann kann man jederzeit damit anfangen, nicht nur an Neujahr.

Ihr wollt abnehmen? Macht einen Sport der euch Spaß macht! Dabei ist es egal ob es Cheerleading, Tanzen, Kampfsport, Turnen oder Leichtathletik ist. Auch Joggen zählt! Kleiner Tipp aus Erfahrung: Wenn ihr feststellt, dass ihr eher faul seid, sucht euch einen Mannschaftssport wie Basketball, Fußball, Handball etc. Man braucht euch da, ihr seid im Team! Wenn ihr Solosport macht, lässt die Motivation nach, ich kenn das. Der erste Schritt vor die Tür ist der schwerste :)

Man macht sich auch viele Gedanken über das neue Jahr. Was wird alles passieren, auf einen zukommen. Worauf freut man sich, worauf freut man sich nicht…

Ich weiß zum Beispiel, dass ich endlich 18 werde, darauf warte ich schon so lange! Fast18 Jahre um genau zu sein oO Worauf ich mich nicht freue ist ganz klar… Ähm.. keine Ahnung xD. Hab ich noch nicht drüber nachgedacht xD. Entscheide ich spontan später ^^

 

Kleine Nebenbemerkung: Ich hab mir für das neue Jahr vorgenommen eine Buchreihe vorzustellen, es handelt sich um die Alex Rider-Reihe von Anthony Horowitz, andere Bücher folgen vielleicht ;)

Um eure Zeit nicht weiter zu verschwenden wünsch ich an dieser Stelle also ein Frohes Neues Jahr und einen guten Rutsch (Ja, auch ohne Schnee, fallt halt so hin!). Wir sehen uns dann am 01. Januar 2012, hoffentlich nicht zu verkatert mit einem neuen Gedicht… glaub ich^^

 

Selina

Zitat von John Steinbeck

Frohe Weihnachten wünsche ich euch und ja, ich hab das Update letzte Woche vergessen… Ich weiß, Schande über mich xD

Und dann poste ich heute keine Gedicht, sondern nur ein Zitat… Naja, auch Schande über mich… Aber ich denke, es ist irrelevant, ob es ein Gedicht oder ein Zitat ist, der Sinn muss stimmen…

Mir scheint, wenn du oder ich zwischen zwei Möglichkeiten des Handelns oder Denkens entscheiden müssten, sollten wir an unser Sterben denken und versuchen so zu leben, dass unser Tod der Welt kein Vergnügen macht.

Dieses Zitat stammt von John Steinbeck und sagt eigentlich dasselbe aus, wie viele der anderen Gedichte: Sei du selbst, lass dich nicht negativ beeinflussen, mach dein Ding. Bedenke immer, sei du selbst, sei nicht wie die Anderen; Andere gibt es schon genug!

In diesem Sinne wünsch ich euch Verständnis für den kurzen Post und verspreche zumindest bis zum 04.01.12 mich öfter zu melden, so lange dauern noch meine Ferien xD.

Eine besinnliche Weihnacht

Selina

Menschen verwirren macht Spaß

 

Zum Glück für viele von euch, kennt ihr mich nicht persönlich, Wieso das Glück für euch bedeutet? Von meiner offensichtlichen Aufmerksamkeitsgeilheit abgesehen, liebe ich es meine Mitmenschen zu verwirren, obwohl der Terminus Mensch mir oftmals unangebracht erscheint. Davon einmal abgesehen macht es Spaß Menschen zu irritieren und sich daran zu ergötzen.

 

Viele kennen sicher den Satz: “Viele Menschen reagieren verwirrt, wenn ein Satz anders endet, als sie es Kartoffel.”

Schön und gut, mag viele zum Schmunzeln bringen (toll, jetzt hab ich Hunger auf Schokoosterhasen -> Schmunzelhase, get it :D ?). Aber man muss sowas kontinuierlich durchziehen. Wenn ein Gespräch anspruchsvoller wird, als ich gerade Lust drauf habe, dann hilft der Satz: “Das ist mir zu kompliziert, ich krieg Kopfschmerzen!”

Das mach ich besonders gerne im Teamspeak, wenn mir meine Gruppe gerade ireinen Mob erklärt, den ich gleich tanken darf. Der verwirrte, nachfolgende Satz “Selina, wir sagten nur, du musst den Mob drehen, so dass er mit dem Rücken zu uns steht”, kennzeichnet den Erfolg meinerseits, ebenso wie das schadenfrohe BREITE Grinsen, dass ich mir nur schwerlich aus dem Gesicht wischen kann (ich habs probiert, Seife, Spüli, Salzsäure; nichts hat geholfen…).

Eine weitere Erfolgsgeschichte ist der Satz “Ich mag Züge.”. Seit ASDF-Movies kennen wir ihn alle, man sollte doch meinen, er irritiert kaum noch jemanden. Mitnichten und –Neffen! Sollte euer Gesprächspartner eine lange, ausführliche, nicht enden wollende, scheinbar endlose… Wo war ich? Mist, hab mich selbst verwirrt -.- Moment…Ah ja…. Also: Sollte euer Gesprächspartner den Dialog in einen Monolog “konvertieren” wollen (Ja, auch ich kann krass Jugendslang sprechen tun… nicht xD), so bringt ihn der Satz “Ich mag Züge” zum einen vollkommen aus dem Konzept und zum anderen die Macht des Gesprächs in Eure Hand, da wo sie hingehört (tut mir leid, ich arbeite an meine Allmachtsfantasien…)!

Es kann auch hilfreich sein, mitten im Gespräch über die Schulter des Gesprächspartners zu schauen und einen verwirrten Gesichtsausdruck aufzusetzen. Das lenkt den Gesprächspartner ab und der Moment, in dem er sich umdreht, wieder zurückdreht und dich verwirrt fragt “was war denn?” ist jedes Mal Gold wert ;)

Ebenso lustig wie nervig für die Anderen kann es sein, ein bestimmtes Wort an jedes Satzende zu hängen. Eine Freundin von mir benutzt das Wort “Keks” als Lückenfüller, sollte ihr ein Wort entfallen sein, als alternatives Satzzeichen oder einfach nur um das Thema zu wechseln. Ich liebe sie einfach dafür xD.

 

Mit diesen verwirrenden, entwirrenden, Keks, Neuigkeiten lass ich euch jetzt verstört zurück und Wünsche ein schönes Wochenende. Hoffe man liest sich wieder, oder so :D

 

Selina

E.E. Cummings

Es meldet sich der letzte Überlebende von Mamas “Hausmittel gegen Erkältungen”. Ja richtig, ich bin krank, also echt jetzt xD

Und Überraschung, Überraschung, der “Sonntags-Post” kommt zu spät… Wer hätte damit gerechnet?

Und dieses Mal sogar ohne störenden Kommentar von mir, also von dem hier oben abgesehen (:

Mir fällt einfach nichts ein, was ich dazu schreiben könnte, die letzten Gedichte und Sonstiges wurden durch Erfahrung oder eigene Werte ergänzt, allerdings hab ich so auch schon vieles erzählt, mein Leben ist nun mal langweilig! Lebt damit, ich tu es schließlich auch.

Hier also das Gedicht von E. E. Cummings (: Wünsche eine schöne Woche, man liest sich (:

Versuche nie jemand anderes als du selbst zu sein,

In einer Welt, die Tag und Nacht ihr Bestes tut

Um dich zu allen anderen zu machen.

Und dieser Kampf ist ein schwerer Kampf,

Der schwerste den ein Mensch nur führen kann.

Du darfst den Kampf nie aufgeben.

BOOM

Selina

Melancholie und Alter…

Sooo und ausnahmsweise pünktlich, erscheint das schwere Thema xD Viele Depressionen beim Lesen wünsch ich euch, kann ja nich angehen, dass alle glücklich sind, weil Nikolaus ist :D

Ich weiß, dass ist ein ungewöhnliches Thema für mich, da ich normalerweise alles ins lächerliche ziehe und selten ernst bin, aber so langsam fühl ich mich alt -.-(ich weiß, dass ich erst 17 bin xD) Wer lieber wieder Schwachsinn und Ironie lesen möchte, einfach wegklicken und Donnerstag oder Sonntag wieder reinschauen :) Aber wie komm ich überhaupt auf das Thema?

Vor einiger Zeit lief wieder von Take That – Patience im Radio und hinter mir hörte ich eine Stimme “Ja, das Lied ist auch schon wieder 5 Jahre alt”. Ich wollt es erst nicht glauben, schließlich konnt ich mich noch genau an den Kauf der Single erinnern, ebenso an das gemeinsame Singen des Liedes im Musikunterricht… in der 7. Oder 8. Klasse -.- Ich bin jetzt 11. Klasse + 1x Wiederholung, also ist das schon so verdammt lange her. Der Auslöser für diese Melancholie war jedoch mein Kalender, welchen ich heute (immerhin nur 3 Tage zu spät, manchmal muss ich den dann um 2 Monate später umschlagen xD <- Ja der Text ist schon vor Dienstag geschrieben xD). Ich erinnerte mich an den Tag, als ich dem Kalender bekommen hatte, ich erinner mich an meine Freude darüber, sowie an den Kauf des 2. Kalenders bereits letzten August, weil ich die Gelini’s so geil fand :D (Die Unsinnigkeit über die ZWEI Kalender wird nur geringfügig besser, wenn man weiß, dass der Drachenkalender, also der erst erwähnte, ein Geburtstagsgeschenk war).

Wenn man klein ist, vergeht die Zeit gefühlt langsamer, das heißt eigentlich nicht, aber Kinder leben den Tag, es zählt, was HEUTE ist, morgen ist oftmals schon zu weit zum planen, geschweige denn nächste Woche… Die Zukunft ist in weiter Ferne, egal ob Kindergarten oder Grundschule, worum sollte man sich sorgen? Du kümmerst dich weder um den Kindergartenplatz, noch um die Grundschule. Dein Traumberuf? Feuerwehrmann, Polizist, Astronaut, Tierarzt, Sängerin oder Prinzessin. Die Realität schlägt dir erst in der 5. Oder 6. Klasse aufs Maul: Welche Oberschule wählst du? Gehst du aufs Gymnasium, Realschule oder bleibt nur die Wahl der Hauptschule? Gehst du auf eine Gesamtschule, um dir alle Wege offenzuhalten? Gehst du auf eine Schule in deiner Nähe? Gehst du auf dieselbe wie deine Freunde oder eine völlig andere?

Doch du merkst schnell, dass das noch leichte Entscheidungen waren. Dein Leben ist immer noch überschaubar geplant, deine größte Sorge ist dein Zeugnis, vorausgesetzt du interessierst dich noch für Schule… Steckst du in einer Trotzphase und denkst, die Schule ist eh scheiße, du brauchst das nicht oder bekommst du Druck von deinen Eltern, die von dir unmögliche Leistungen verlangen… Schaffst du das Probehalbjahr auf den Gymnasien, hast du Anschluss gefunden in deiner Klasse… Schwere Probleme, denkst du zu diesem Zeitpunkt, wie gern würdest du später zurückkehren und alles besser machen…

Die 8. Klasse wird schwerer vom Stoff her, so langsam musst du dir Gedanken um einen Job machen, nächstes Jahr ist Praktikum, nur 2-3 Wochen, aber es muss gewählt werden, was machst du also? Von den Kinderträumen ist nicht mehr viel übrig, zur Feuerwehr, Polizei will kaum noch jemand, singen ist vielleicht noch ein Hobby, Tierarzt vielleicht nicht mehr glamourös genug, von Astronaut ganz zu schweigen. Prinzessin wollen auch nur noch eine Mädchen(und 1,2 Jungs :D ) werden und auch sonst, woher sollst du JETZT wissen, was dein Beruf sein wird? Du bist 13 oder 14 Jahre alt, du sollst jetzt dein Leben planen? Einige Glückliche wissen genau was sie wollen, der Großteil denkt noch nach. Die Zeit ist um, die Bewerbungen sind raus, vielleicht auch nicht, dann wurdest du in einen Beruf geschickt, den die Schule für solche Zwecke offenhält.

Die 9. Klasse ist da, du hast das Praktikumsproblem wieder vergessen, denkst nicht mehr dran, bis es so weit ist. Der Unterricht wird immer schwerer, aus der “Originalbesetzung” der 7. Klasse sind einige schon ersetzt worden. Du wünscht dich oft an den Anfang zurück, der Kindergarten, selbst der damals verhasste Mittagsschlaf erscheint dir als schöne Beschäftigung, erklär mal deinem Lehrer, wieso du gegen 12 im Unterricht einschlafen darfst, da dein Körper den Schlaf braucht… Wie gerne würde man sich um die Probleme des Teddy-Klaus oder des Sandkuchen-zerstörens kümmern anstatt anzufangen binomische Formeln oder x und y auszurechnen…

Ist das Praktikum da, sammelst du erste Einblicke in die Berufswelt, du kriegst einen ungefähren Eindruck davon, ob der Job was für dich ist oder nicht. Du schreibst einen Praktikumsbericht, bekommst deine Bewertung am Ende, vergisst die Arbeitswelt schnell wieder, gliederst dich in den Schulplan wieder ein.

In der 10. Klasse kommt die Panik: Der MSA steht an, was tun, du willst gut abschließen, was kommt danach? In die Klassen kommen oft Jobberater, du machst vielleicht mehrere Tests um zu wissen, was als Job in Frage kommt, stellst im Nachhinein fest, so viel Zeit hättest du auch auf einem Justin Bieber Konzert verschwenden können, der Frust danach nimmt sich nicht viel, der MSA ist da, nach viel Druck mehr oder weniger vielen Stunden lernen. Du schreibst ihn, dein Gefühl für dein Ergebnis schwankt zwischen Steven Hawking und Patrick.

Das Ergebnis kommt, du hast dich schon vorher um eine Ausbildung gekümmert oder wusstest, du kannst weitermachen, die Oberstufe “besuchen”. Je nach Entscheidung hast du schon eine Entscheidung getroffen oder du hast dir 2-3 Jahre “erkauft”. Vielleicht hast du dich für das Fachabi entschieden, eine ungefähre Richtung für deinen Beruf gefunden.

Du arbeitest oder du lernst weiter… Es kommen Momente, in denen du dein Leben magst, Momente, in denen du wieder am Anfang stehen möchtest, mit deinem jetzigen Wissensstand, um dein Leben anders zu leben, andere Entscheidungen zu treffen, andere Wege zu gehen.

Immer wenn ich solche Momente habe, denk ich mir, das ist nicht der Sinn des Lebens. Das Leben IST Überraschung, selten Kalkulation. Die Tatsache, dass du eben nicht weißt, wie dein Leben genau verläuft macht es doch erst spannend.

P.S. Jetzt ist auch dieser gruselige Moment vorbei, ich denke in nächster Zeit wird kein ernster Text erscheinen, zumindest kein so schwerer… Was der Winter nur aus Menschen macht :D

Eine schöne weitere, fröhlichere Woche

Selina

Gedicht, Human Project, Zusammenfassung

Heute ist wieder Sonntag, wir wissen alle, was das heißt: dumme Sprüche von mir, ein lames Gedicht, das nur ICH toll finde und trotzdem liest du die Scheiße hier :D

Ich hab mich heute für das Gedicht Discriminating Between Attributes entschieden, welches aus dem Dao De Jing, einer philosophischen Textansammlung (ist auch unter Tao Te Ching zu finden) stammt. Im Original übrigens im chinesischen geschrieben, aber das zu interpretieren hätte in einem Rorschach Test geendet à la “Was sehen sie in diesem Bild?”. Also der Text auf Englisch, leichter zu verstehen :)

He who knows other men is discerning;

he who knows himself is intelligent.

He who overcomes others is strong;

he who overcomes himself is mighty.

He who is satisfied with his lot is rich;

he who goes on acting with energy has a (firm) will.

He who does not fail in the requirements of his position,

continues long;

he who dies and yet does not perish,

has longevity.

 

Man kann den Text auch so zusammenfassen:

Wer andere kennt, ist intelligent,

er, der sich selbst versteht, ist erleuchtet,

wer in der Lage, andere zu besiegen, hat Kraft,

aber wer ist in der Lage sich zu kontrollieren ist mächtig.

Wer Zufriedenheit schätzt, ist reich.

Wer wagt zu handeln hat Nerven,

wenn er seine Position aufrechterhalten kann, wird er bestehen,

aber er, der stirbt nicht untergeht, ist unsterblich.

 

Ehrlich gesagt, und ja ihr dürft euch jetzt 3 Kreuze im Kalender machen, ich weiß nicht wirklich, was ich jetzt dazu noch sagen soll :)

Das einzige, was ich jetzt anmerken kann ist, dass es wichtig ist, dass man sich selbst versteht. Was bewegt dich, was treibt dich an… Wenn du dich selbst nicht kennst, wie kann jemand anders dich dann jemals (er)kennen?

Ich denke, das Gedicht, bzw. die Zusammenfassung sprechen für sich :)

Also mach ich hier mit dem Human Project weiter, es ist nämlich die letzte Deadline und Selina hat nur noch wenig Zeit xD

 

Die Aufgabe:

Der Knabe mit dem schwarzen Mantel.
Wie der Titel sagt handelt es sich bei dieser Aufgabe um einen Jungen/Mann der einen schwarzen Mantel trägt. Am besten der Erste, der euch begegnet. Sollte jedoch kaum Möglichkeit bestehen diesen zu beobachten, so dürft ihr auch den Nächsten nehmen.
Deadline: 04.12.2011

 

Der Mann im schwarzen Mantel war ca. 30 Jahre alt und saß breitbeinig in der U-Bahn. Er telefonierte und lächelte viel, oft sah er dabei seine Frau/Freundin an, die neben ihm saß. Er vermittelte einen freundlichen Eindruck. Seine 2 Kinder spielten in der U-Bahn rum und er schien ein Familienmensch zu sein.

Viel gab es leider nicht zu beobachten, zumal er und seine Familie auch relativ schnell wieder ausstiegen.

Zusammenfassend kann man über die letzten 2 Wochen des Projekts sagen, dass es eine interessante Erfahrung war, Menschen genauer zu beobachten, Mimik und Gestik bewusst wahrzunehmen und diese dann auf den Menschen zu projizieren. Ich merkte, wie ich innerhalb dieser 2 Wochen weniger oberflächlich urteilte und mir immer wieder ins Gedächtnis rief, dass ich den Menschen nur in EINER Situation erlebt habe, ihn also nicht kennen kann. Menschen zu beobachten ist auf jeden Fall eine interessante Beschäftigung und kann auch helfen diese besser zu verstehen.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Menschen in seiner/ihrer Umgebung mal genauer anzuschauen. Macht euch vielleicht Notizen, wie wirkt die Person am Anfang, wie sieht sie aus, was macht sie, interagiert sie mit jemand… All das kann euch später auch helfen, zum Beispiel im Job. Könnt ihr euer Gegenüber einschätzen, könnt ihr besser auf ihn eingehen, ihn vielleicht sogar manipulieren. Ähhh ich meinte für eure Zwecke nutzen… Lassen wir das xD

Einen schönen Abend wünsche ich noch

Selina